zu Tiefst (dez ‘22)
mein leib zutiefst er trauert dem nach was gar nie war in mir vergeben lymphen den drüsen verarbeiten das was gar Nie gewesen das jetzt ist passé die zukunft auch fern weht ein dunsthauch erinnernder hoffnung am ende der see greifbar ist nichts was je Erfüllung versprach die trauer so gross in mir ein keil der mein leben teilt und ärger sät um mich nicht gewohnt, als sonnenschein, schlechtwetter zu sehen mein geist - oh so schwach nur des leibes poren noch wach verbittert der blick durch die weite des landes das sicherheit böte Käm ich in nöte offen gelegt der plan langsam komm ich voran Ist weniger das was ich will, als das, was ich kann auf einmal wieder still